Da stellt sich die Frage, warum hat die Zeitung es nicht so angegeben, wie oben in der ersten Antwort z.B. so 840 Schüler von den 4000 Schüler schwimmen am liebsten usw. Der Grund liegt in der Vergleichbarkeit des Ergebnisses mit anderen Befragungen. Stelle dir vor, eine Zeitung in Mecklenburg-Vorpommern macht eine ähnliche Befragung. Sie befragt aber nur 2800 Schüler. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass 560 Schüler von 2800 Schülern Schwimmen als ihre Lieblingssportart genannt haben.
Ist der Anteil der Schüler, die Schwimmen als Lieblingssportart genannt haben nun in Mecklenburg-Vorpommern größer oder kleiner als in Bayern? Du könntest natürlich die Anteile vergleichen, also Brüche vergleichen:
Bayern: 
Mecklenburg-Vorpommern: 
Wenn du Brüche vergleichen willst, musst du sie gleichnamig machen, d.h. nur Brüche mit gleichem Nenner kannst du vergleichen. Gleichnamig machst du durch Kürzen und/oder Erweitern der Brüche. Jetzt stelle dir vor, die Zeitungsleser müssten erst eine Bruchrechnung machen um die beiden Ergebnisse vergleichen zu können. Wie viele von den Zeitungslesern schaffen das noch?
Nein, man gibt wegen der Vergleichbarkeit die Ergebnisse in Prozent an. Weißt du, was Prozent heißt?
Prozent => pro centum (lateinisch) => pro Hundert
Man wählt als Vergleichsnenner den Nenner 100. In Bayern ist bei 21 von 100 Schülern der Lieblingssport Schwimmen. Schau dir den Bruch oben an. Der Zähler ist die Prozentzahl.
Wie viel Prozent der befragten Schülern in Mecklenburg-Vorpommern nennen Schwimmen als Lieblingssport? Schau dir den Bruch mit dem Nenner 100 an. Na?
Richtig es sind 20 %, d.h. der Anteil der Schüler, die in Mecklenburg-Vorpommern Schwimmen als Lieblingssport genannt haben, ist um 1 % geringer als in Bayern.
Ich glaube, ich habe mich etwas verplaudert. Wir sind ja mit unserer Aufgabe noch lange nicht fertig. Eine Sportart rechne ich dir noch vor, den Rest machst du selber. Meine Lösungen kannst du dann unten mit Mausklick einblenden. |