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| Erst mit den Applets spielen! Dazu den rechten Heftrand
lesen ! Dann kannst Du hier nachlesen, was Apfelmännchen mit
Mathematik zu tun haben und wie sie sich mit Realschulmathmatik erklären
lassen. |
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Wie erzeugt der Computer Apfelmännchen, d.h. die Mandelbrotmenge
?
Das Apfelmännchen entsteht durch iterative Berechnung.
Häääääh?
Ich habe es gehört, Du hast ganz laut "Häh"
gesagt. Also wat is "iterativ"?
Der Begriff Iteration stammt von dem lateinischen Wort iteratio
= Wiederholung ab. So und jetzt bewaffnest Du Dich mit Deinem Taschenrechner
und wir werden gemeinsam eine Mandelbrot-Iteration machen und wegen
der Wiederholung, geht es Dir vielleicht auf die Nerven.
Gib in Deinen Taschenrechner die 0 ein, quadriere sie und addiere
die Zahl 3 (Halte mich nicht für blöde, ich will Dir nur
ein Mathe-Koch-Rezept beibringen, eine Iteratio.). Was steht jetzt
im Ergebnisspeicher Deines TR (soll Taschenrechner heißen)?
Richtig, die Zahl 3.
Jetzt fangen wir an wieder dasselbe zu kochen, mathematisch heißt
das "iterieren". Steht die Zahl 3 noch in Deinem Display?
Jetzt die x²-Taste, wir quadrieren das Ergebnis und addieren
3. Macht? Richtig ! Das Ergebnis ist 12!
The same procedure as every year! Aber ich fürchte, ich bin
zu alt und Du kennst Freddy Frimpton nicht. Was steht im Display
des TR, ja 12. Wieder x²-Taste, d.h. quadrieren und 3 addieren.
Display TR? Bei Dir steht die Zahl 147 ? Spitze! Du hast es kapiert!
Was haben wir gemacht? Wir haben einen Anfangswert quadriert und
dann 3 addiert. Das Ergebnis haben wir quadriert und 3 addiert.
Und wieder haben wir das Ergebnis quadriert und 3 addiert. Jetzt
verstehst Du das mit der Iteratio und den Nerven.
Du ahnst es schon, wie immer, gibt es dafür eine Schreibweise:
zn -> zn2 + c = zn+1
Das n zählt die Anzahl der Wiederholungen. Unser z0
war die Zahl 0. Unser z1 war 3 und unser z2
war 12, und unser z3 war 147.. Und unser c war die Zahl
3.
Ganz einfach gesagt, haben wir die Formel
zn+1 = zn2 + c benutzt. Alsooo
gilt:
z1 = z02 + 3
3 = 0² + 3
z2 = z12 + 3
12 = 3² +3
z3 = z22 + 3
147 = 12² + 3
usw.
Wenn wir so weiter machen würden, erzeugen wir
eine Zahlenfolge {0; 3; 12; 147; 21612; ...}, deren Zahlen immer
größer werden und sozusagen ins Unendliche entfliehen.
Was hat das aber mit unserem Apfelmännchen zu tun ? Du wirst
einsehen das der Platz hier am linken Heftrand ziemlich eng ist
und ich brauche einfach eine neue Seite um es Dir weiter zu erklären.
Also es geht weiter mit der Seite Iteration
und Apfelmännchen und wer ist Julia.
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Mathe-Zaubergarten mit Spaß
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Fraktale
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Das nächste Fraktal
heißt Newton-Fraktal und die Mathematik die dahintersteckt
ist für die Realschule eine Nummer zu groß.
Wenn Du es aber wirklich wissen willst, kannst Du es
beim Programmierer dieses Applets Peter
Kraus nachlesen. Mach Dir nichts draus, wenn Du
es nicht verstehst. Ich habe dieses Fraktal eingebaut,
weil Du hier diese grundlegende Eigenschaft von Fraktalen,
die Grundstruktur immer wieder verkleinert zu wiederholen,
studieren kannst. Wähle mit der Maus einen rechteckigen
Bereich aus dem Fraktal und klicke auf Paint. Der Computer
berechnet neu und stellt diesen Bereich vergrößert
dar. |
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Fahrt über
die Mandelbrotmenge
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Du navigierst mittels der angegebenen
Himmelsrichtungen und kannst selbstverständlich
auch zoomen (mit In und Out). Mit "small"
und "big" kannst Du die Größe des
Anzeigefensters verändern (Groß = viel Zeit
und Rechnung). Zum Beginnen auf einen Button klicken.
Viel Spaß.
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Hier habe ich eine Video für Dich. Hier wird 3 Minuten lang in ein Apfelmännchen hineingezoomt. Um die Bilder zu erzeugen hat ein Rechner zwei Tage rechnen müssen. Dieses Video macht auf sehr schöne Weise klar, was Fraktale sind: Sich stets wiederholende Ähnlichkeiten. Mit genügend Rechenleistung könnte man dieses Hineinzoomen bis zum Jüngsten Gericht fortsetzen. Vorsicht dies ist ein Apfelmännchen mit Musik. |
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Diese Seite wurde zuletzt am
Mittwoch 16 September, 2009 19:48
geändert.
© 2002 Wolfgang Appell
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Fraktale sind zunächst geometrische Gebilde mit einer unendlich
feinen Struktur, die sich stets -verkleinert- wiederholt. Vergrößert
man also umgekehrt Teile der Figur, so stößt man stets
auf die gleiche Grundstruktur und dieses Vergrößern kann
beliebig oft geschehen. Dem sind nur durch die Rechengenauigkeit
des PCs Grenzen gesetzt.
In der Realschule beschäftigen wir uns nicht mit Fraktalen,
aber da sie zeigen, dass sich Schönheit und Mathematik nicht
ausschließen, kannst Du hier ein wenig mit ihnen spielen.
Random : Die Grundfigur wird durch Zufallsgenerator erzeugt
Mouse : Die Grundfigur wird mit der Maus erzeugt.
Einzelne Äste werden mit gedrückter Maustaste justiert.
branches : Es können hier 2,3 oder 4 Äste eingestellt
werden.
base figure : In einem Fenster wird die erzeugende Figur gezeigt
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Mit expo wird ein Exponent in der Berechnungsformel
für die Berechnung und damit auch Farbzuordnung eingestellt.
Mit iter wird die Zahl der Rechenschritte, die der Computer zur Punkt-
und Farbberechnung brauchen dar,f beschränkt. Hat es bis zu dieser
Anzahl der Schritte kein Ergebnis gegeben, dann bleibt der Punkt schwarz. |
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Fraktale Geometrie ist in erster Linie eine neue Sprache und unterscheidet
sich grundlegend von den Elementen der euklidischen Geometrie wie
Linie, Kreis und Kugel wie Du sie kennst. Die fraktale Sprache drückt
sich in Algorithmen (= Berechnungsverfahren) aus, das heißt
in Verfahrensregeln und -anweisungen, die sich erst mit Hilfe eines
Computers in Formen und Strukturen verwandeln.
Wie man unsere Schulgeometrie euklidisch nennt, weil sie auf einen
alten Griechen namens Euklid zurückgeht, so müsste man
diese Geometrie Mandelbrot-Geometrie nennen, weil sie von einem
Mathematiker namens Benoit B. Mandelbrot "gefunden" wurde.
Die Essenz der Mandelbrotschen Botschaft ist, dass viele natürliche
Strukturen, wie z.B. Wolken, Gebirge, Küstenlinien, Blumenkohl,
Farne und vergleichbare Strukturen scheinbar uneingeschränkter
Komplexität tatsächlich eine geometrische Regelmäßigkeit
haben - die sogenannte Skaleninvarianz (Selbstähnlichkeit).
Das heißt, wenn man die Struktur bei verschiedenen Vergrößerungsstufen
betrachtet, stößt man immer auf die selben Grundelemente.
Das wohl schönste Fraktal ist das 1976 von Mandelbrot entdeckte
"Apfelmännchen" oder Mandelbrot-Menge.
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Hier noch ein Applet, welches die Mandelbrotmenge
oder auch "Apfelmännchen" erzeugt. Das Apfelmännchen
ist zum Symbol für die Chaos-Theorie geworden. Die Beschreibung
der Natur durch die Mathematik bekommt natürliche Formen, die
sich selbst ähnlich sind.
Bedienung: Wenn die Mandelbrot-Menge erzeugt wurde, mit gedrückter
Maustaste einen Bereich auswählen. Durch Anklicken ohne Verschieben
der Maus wird der Anfangsbereich gewählt. Bitte die Statuszeile
des Browsers beachten. |
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Ich empfehle die Produkte meines Providers 1&1 |
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