Übersicht:
Namenwörter
(Substantiv) [Wortart]
Geschlechtswörter
(=Begleiter) [Wortart]
Tunwörter
( = Zeitwörter = Verben) [Wortart]
Wiewörter
(=Eigenschaftswörter) [Wortart]
Fürwörter
[Wortart]
Persönliche
Fürwörter [Wortart]
Besitzanzeigende
Fürwörter [Wortart]
Anrede
Fürwörter [Wortart]
Bindewörter
[Wortart]
Selbstlaute
Zahlwörter
[Wortart]
Wortfamilie
Wortfeld
Sammelname
Wörtliche
Rede
Die
Fälle
Die
Satzaussage [= Satzglied]
Der
Satzgegenstand[= Satzglied]
Die
Satzergänzung[= Satzglied]
Orts-
und Zeitangaben[= Satzglied]
Satzglieder
erkennen
Regeln
zur Rechtschreibung
Namenwörter (Substantiv) [Wortart]
ein oder eine (unbestimmt)
oder
der, die oder das (bestimmt)
------------> Diese Begleiter nennen wir Geschlechtswörter
der Hund (Einzahl)
die Hunde (Mehrzahl)
Freude, Angst, Spaß, Ärger, Sorge, Hoffnung
Freundschaft, Hilfe, Mut, Fieber, Dank, Zeit, Kälte
Einzahl ich
du
er, sie, es
Mehrzahl wir
ihr
sie
Geschlechtswörter (=Begleiter) [Wortart]
Beispiel: Einzahl Mehrzahl
ein Buch
Bücher
eine Maus Mäuse
ein Vater
Väter
Merke: ----> Die bestimmten Geschlechtswörter haben eine Mehrzahl
das Buch die
Bücher
die Maus die
Mäuse
der Vater die
Väter
Tunwörter ( = Zeitwörter = Verben) [Wortart]
lesen, schlafen, arbeiten, leuchten
Ich- Form von Zeitwörtern: ich lese, ich schreibe, ich rechne
Du- Form von Zeitwörtern: du liest, du schreibst, du rechnest
usw.
---> Wir nennen sie deshalb auch Zeitwörter
Was tun die Kinder in der Klasse jetzt gerade?
Was taten die Kinder gestern?
b) ein Zeitwort in der Grundform
Ich werde spielen.
Sie wird kommen.
Wir spielten Handball.
Ich schnitt Papier.
Wir haben Handball gespielt.
Ich habe Papier gefaltet.
„haben“
habe, hast, hat, ...
„sein“
bin, bist, ist, ...
„werden“
werde, wirst, wird, ....
wollen, sollen, können, müssen, dürfen
können auch als Hilfszeitwörter bei einem Zeitwort stehen.
„ Er muß mir helfen“
„Der Schüler wollte mich fragen“
„Wir können nicht mehr laufen“
Wiewörter (=Eigenschaftswörter) [Wortart]
freundlich, schwer, traurig, gelb, neu
dick, wasserscheu, klein, leicht, langsam, gewandt, stark
das schnelle Auto,
die harte Nuss,
der fleißige Schüler
ein kleines Haus
- Grundstufe:
so schnell wie
(Vergleichswort „wie“)
so lustig wie
so klug wie
so fleißig wie
- 1. Vergleichsstufe:
schneller als
(Vergleichswort „als“)
lustiger als
klüger als
fleißiger als
- 2. Vergleichsstufe:
am schnellsten
am lustigsten
am klügsten
am fleißigsten
der Schrank -----> er
die Tür -----> sie
das Bild -----> es
Persönliche Fürwörter [Wortart]
Einzahl ich
du
er, sie, es
Mehrzahl wir
ihr
sie
Besitzanzeigende Fürwörter [Wortart]
Sie lauten: mein, dein
sein, unser, euer, ihr
Beispiele: „ Ist es dein Füller?“
„Ist es deiner?“
Ich möchte Ihnen sagen, daß ich ....
Zu Deinem Geburtstag wünsche ich Dir alles Gute!
Ich bitte Sie, mir zu erklären wie ...
Bindeworte sind:
z.B. und, weil, wenn, als, dass, damit, obwohl, nachdem, während,
bevor, aber, sondern, doch, jedoch, oder, ....
Ausnahme:
bei „und“ und „oder“ setzt man normalerweise kein Komma !
* Selbstlaute sind a, e, i, o , u
* Selbstlaute können sich in ä, ö, ü verwandeln. Man nennt sie dann Umlaute
*
Alle anderen Buchstaben heißen Mitlaute , b, c, d, f, g,
h, j, k, ...
Ein Tag hat 24 Stunden
Eine Minute hat sechsig Sekunden
Mutter kauft fünf Eier
drei
Äpfel
tausend
Tomaten
achtzehn
Hühner
unbestimmte Zahlwörter:
viele
Menschen
eine
Menge Zucker
mehrere
Fragen
wenig
Salz
Beispiel zur
Wortfamilie „sprechen“:
Wortstämme der Wortfamilie sprechen sind:
...sprech...
...sprach...
...spräch...
Wörter der Wortfamilie durch anhängen von Vorsilben:
an... ansprechen
ver... versprechen
be... besprechen
vor... vorsprechen
Wörter der Wortfamilie durch anhängen Nachsilben:
...lich sprachlich
...ig gesprächig
...ung die Besprechung
...er der Sprecher
...e die Sprache
Beispiel:
Zum Wortfeld „sprechen“ gehören Zeitwörter die man auch verwenden
könnte wie:
„sprechen“
antworten
brüllen
drohen
meinen
jammern
fragen
flüstern
rufen
schreien
widersprechen
...
„sehen“
anschauen
betrachten
erblicken
sichten
ansehen
beobachten
starren
bestaunen
spähen
...
Beispiel:
passende Namenwörter zum Sammelnamen :
„Pflanzen“
Blume
Baum
Kaktus
Palme
Gras
Eiche
...
„Tiere“
Hund
Regenwurm
Biene
Kuh
Pferd
...
„Nagetier“
Eichhörnchen
Ratte
Biber
Maus
Hamster
Wasserratte
Anna sagte: „ Wir gehen heute wandern. “
Merke:
Wenn der Begleitsatz nach der wörtlichen Rede steht, wird er durch
ein
Komma abgetrennt.
„ (.......) ?! „ , (......) .
„ Erzählsatz “ , Begleitsatz. ----------> „Nein “ , sagte der Vater zum Sohn.
„ Fragesatz ? “ , Begleitsatz. -----------> „Schmeckt es ? “ , fragte er ihn.
„ Ausrufesatz
! “ , Begleitsatz. -----------> „Halt
! “ , stand auf dem Verkehrschild.
1. Fall (Werfall)
--------> Wer? oder Was ?
Der Vater steht vor der Tür (wer steht vor der Tür?)
Der Tag war heute anstrengend (wer oder was war anstrengend?)
Das Salz fehlt in der Suppe (was fehlt in der Suppe?)
Eine Banane ist zu wenig (was ist zu wenig?)
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2. Fall (Wessenfall) --------> Wessen?
Der Ball des Kindes liegt vor der Tür (wessen Ball liegt vor ....?)
Peters Hund ist lieb (wessen Hund ist ...?)
Die Schuhe der Schüler sind schmutzig (wessen Schuhe sind ...?)
Das Blatt eines Baumes fiel herunter (wessen Blatt fiel...?)
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3. Fall (Wemfall) --------> Wem?
Die Mutter gibt dem Kind die Flasche (wem gibt die ....?)
Ich öffne der Frau die Tür (wem öffne ich ...?)
Das Buch gehört Peter (wem gehört das ...?)
Er
kaufte dem Hund einen Knochen (wem kaufte er...?)
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4. Fall (Wenfall) --------> Wen? oder Was?
Ich frage den Polizisten nach dem Weg (wen frage ich ....?)
Amseln fressen gerne Regenwürmer (wen oder was fressen ...?)
Ich schenke dir eine Mark (wen oder was schenke ich...?)
Der
Bauer erntete seine Felder (wen oder was erntete der...?)
Merke : die Frage nach „wer“ ist immer der
1. Fall (der Vater)
die Frage nach „wessen“ ist immer der 2. Fall
(dessen Vater)
die Frage nach „wem“ ist immer der 3. Fall
(dem Vater)
die Frage nach „wen“ ist immer der 4. Fall
(den Vater)
aber: die Frage nach „was“ kann der 1. Fall
oder der 4. Fall sein!
----------> ersetze
dann das Namenwort durch ein
männliches Namenwort in der Einzahl, (z.B. „der Vater“)
und Du erkennst an dem Begleiter den Fall !!!
bei „der“ ------> 1. Fall
„den“ ------> 4. Fall
Beispiel:
Ein Mobs kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei
Was stahl der Mobs
dem Koch?
(„Ein Ei“ kann der 1. oder
der 4. Fall sein!)
---------> ersetze „ein Ei“ durch „der Vater“
Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch den Vater
------> also
„den“ -------> also ist „ein Ei“ der 4. Fall !
Auf der Wiese stand eine Flasche
Was stand auf der
Wiese?
(„Eine Flasche“ kann der
1. oder der 4. Fall sein!)
--------------> ersetze „eine Flasche“ durch „der Vater“
Auf der Wiese stand der Vater
-------------> also „der“ ---------> also ist „eine Flasche“ der 1. Fall !
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Tanja
biss in einen grünen Apfel (in was biss...?
4. Fall)
Auf
der Bank lag ein Tuch (was lag auf ...? 1.
Fall)
An
der Tür hing eine Nachricht (was hing an....? 1. Fall)
Er
nahm einen Stift aus der Mappe (was nahm er...? 4.
Fall)
Merke:
um Rat fragen
um Aufnahmen zu
machen
um Fragen zu beantworten
vom (=von dem)
Himmel regnet es
er möchte
noch mehr von der Torte
Merke:
Schaue das Zeitwort an!
Wenn es eine Bewegung beschreibt, folgt der 4. Fall (Frage= wohin?)
Wenn es keine Bewegung beschreibt, folgt der 3. Fall (Frage=wo?)
Bewegung: (wohin?)
Tritt nicht in die Pfütze (wohin?-?
4. Fall)
Du fährst in die Schule (wohin?-? 4. Fall)
Du stellst Dich an die Wand (wohin?-? 4. Fall)
keine Bewegung: (wo?)
Ich stehe in der Pfütze (wo?? 3. Fall)
Du bist in der Schule (wo? ?3. Fall)
Du stehst an der Wand (wo? ?3. Fall)
Merke:
Beispiel: „ Der Kranke hustet“
Zeitwort = „hustet“ also ist als Satzglied „hustet“ die Satzaussage
Beispiel: „Der Kranke hat gehustet“
Hilfszeitwort = „hat“
Zeitwort = „gehustet“
also ist als Satzglied „hat gehustet“ die Satzaussage
„ Der Kranke hustet, niest, und erbricht“
Zeitwörter sind: „hustet“, „niest“, „erbricht“
also ist
als Satzglied „ hustet, niest, erbricht“ die Satzaussage.
„Hans lädt seinen Freund zum Geburtstag ein“
Satzaussage
ist: lädt ein (kommt von „einladen“)
„Das Kind hat der Katze Milch gegeben“
Satzaussageist:
hat gegeben
„Das Kind wird der Katze Milch geben“
Satzaussage ist: wird geben
Der Satzgegenstand[= Satzglied]
Wer oder was schreit?
------> Satzgegenstand: Das Baby
„Die Kinder spielen“
Wer oder was
spielt? ---------> Satzgegenstand:
Die Kinder
„Die Suppe essen wir“
Wer oder was
isst die Suppe? -------------> Satzgegenstand: wir
„Kommst du morgen?“
Wer oder was kommt morgen? -----------> Satzgegenstand: du
Die Satzergänzung[= Satzglied]
Beispiele:a) beginne mit der Satzaussage, d. h. suche das Zeitwort !
b) suche dann nach dem Satzgegenstand, d.h. frage Wer oder Was?
c) frage dann der reihe nach : Wessen?, Wem?, Wen oder Was?
Frage: Wessen
Blatt ist gebuchtet?
Antwort: der
Eiche = Ergänzung im 2. Fall
Die Erde schenkt uns viele Früchte.
Frage: Wem schenkt
die Erde viele Früchte?
Antwort: uns
= Ergänzung im 3. Fall
Gott liebt alle Menschen.
Frage: Wen oder
was liebt Gott?
Antwort: alle
Menschen = Ergänzung im 4. Fall
Orts- und Zeitangaben[= Satzglied]
Viele Kinder lernen in unserer Schule
Frage: Wo lernen viele
Kinder?
Antwort: In unserer
Schule = Ortsangabe
Sie kommen aus verschiedenen Orten
Frage: Woher kommen
sie?
Antwort: Aus verschiedenen
Orten = Ortsangabe
Mit dem Bus fahren sie nach Hause
Frage: Wohin fahren
sie?
Antwort: Nach Hause
= Ortsangabe
Nach Vollendung des 6. Lebensjahres kommen die Kinder in die Schule
Frage: Wann kommen
die Kinder in die Schule?
Antwort: nach Vollendung
des 6. Lebensjahres = Zeitangabe
Die Schulzeit dauert 9 Jahre
Frage: Wie lange dauert
die Schulzeit?
Antwort: 9 Jahre
= Zeitangabe
Der Schüler hat zweimal wiederholt
Frage: Wie oft hat
der Schüler wiederholt?
Antwort: zweimal
= Zeitangabe
Beispiel:
Mein Bruder malte
mir neulich eine Blume auf die Hand
1) Zeitwort suchen:
„malte“ = Satzaussage
2) Satzgegenstand
suchen durch Frage „Wer oder was malte mir eine Blume ...? :
„Mein Bruder“ = Satzgegenstand
3) Satzergänzungen suchen:
a) „Wessen ... malte?“
keine Satzergänzung im 2. Fall !
b) „Wem malte mein Bruder eine Blume auf die Hand ?
„mir“ = Satzergänzung im 3. Fall
c) „Wen oder was malte mein Bruder mir auf die Hand?
„eine Blume“ = Satzergänzung im 4. Fall
4) Suche nach Ortsangaben durch Frage Wo, wohin, woher?:
Wohin malte mir mein Bruder eine Blume?
„auf die
Hand“ = Ortsangabe
5) Suche nach Zeitangaben durch die Frage Wann, wie lange, wie oft?
Wann malte mir mein Bruder eine Blume auf die Hand?
„neulich“
= Zeitangabe
Also lauten die Satzglieder:
Mein Bruder / malte / mir / neulich / eine Blume / auf die Hand
Sg
Sa E./3.F ZA
E./4.F
OA
a) Zusammen- und Getrenntschreibung mit „zu“
Faustregel:
wenn die
Wortverbindung ohne „zu“ zusammen-
geschrieben
wird, dann schreibt man auch die Verbindung
mit „zu“
zusammen.
Wenn die
Wortverbindung ohne „zu“ getrennt geschrieben
wird,
dann schreibt man auch die Verbindung mit „zu“
getrennt
Beispiele:
Hunger leiden
Er will
nicht Hunger leiden.
Er ißt,
um nicht Hunger zu leiden.
gehen lassen
Wir wollen
ihn um 5 Uhr gehen lassen.
Wir achten
darauf, ihn um 5 Uhr gehen zu lassen.
frei halten
Er wird
seine Rede frei halten.
Er übt,
um seine Rede frei zu halten.
Ins Bett gehen
Ich möchte ins
Bett gehen .
Ich stehe auf, um
ins Bett zu gehen.
zu Boden sinken
Er sollte nicht zu
Boden sinken.
Er blieb stehen,
ohne zu Boden zu sinken.
Vorgang klären
Wir müssen der
Vorgang klären.
Ohne den Vorgang
zu klären, machten wir weiter.
anrechnen
Er wird
uns die Punkte anrechnen.
Er bat
mich, die Punkte anzurechnen.
sitzenbleiben
Wer nicht
lernt, muß sitzenbleiben.
Er lernt,
um nicht sitzenzubleiben.
freihalten
Er soll
mir den Platz freihalten.
Er versuchte,
mir den Platz freizuhalten.
abnehmen
Herr Mollig muß
abnehmen.
Her Mollig hungert,
um abzunehmen.
auslachen
Er durfte ihn auslachen.
Er war erlaubt ihn
auszulachen.
aufnehmen
Sein Kopf rauchte,
er konnte nichts mehr aufnehmen.
Er schnappte frische
Luft, um wieder etwas aufzunehmen.